Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige, nichtstaatliche und überkonfessionelle Hilfsorganisation für Kinder, die weltweit aktiv ist. Die Idee des Österreichers Hermann Gmeiner, der die Organisation 1949 ins Leben rief: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Dieser familienpädagogische Ansatz machte die SOS-Kinderdörfer zu Pionieren der familiennahen Kinderbetreuung und fand in den folgenden Jahrzehnten überall auf der Welt Anerkennung.

Die Organisation finanziert sich hauptsächlich aus privaten Spenden. Sie ist aktuell mit weltweit 567 Kinderdörfern und fast 1950 weiteren Projekten und Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Die weltweite Arbeit kommt etwa 1,5 Millionen Kindern, Jugendlichen und Familienangehörigen zugute.

37000 Menschen arbeiten für die SOS-Kinderdörfer, darunter allein etwa 6000 SOS-Mütter. Das Kinderhilfswerk trägt in armen Ländern zur nachhaltigen Entwicklung von Gemeinden bei – durch Bildungsarbeit und Selbsthilfeprojekte für Familien. Hinzu kommen Nothilfeaktionen nach Naturkatastrophen und in Krisengebieten. In Deutschland gelten die SOS-Kinderdörfer als eine der führenden Marken im Sozialbereich.

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Der Chef: Dr. Wilfried Vyslozil ist Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit mit Sitz in München. Er ist seit mehr als 20 Jahren für die Organisation tätig, davon 14 Jahre als Geschäftsführer in Österreich und seit acht Jahren im Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit. Zuvor war Vyslozil im Executive Search und als Management Trainer tätig. Der Vater dreier erwachsener Kinder hat Schulen in Schottland und Österreich absolviert und an den Universitäten Wien und Linz studiert. In Linz, Innsbruck und Budapest hat er zudem an den Universitäten geforscht und unterrichtet.

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