Münster 2018. Mit rund 7.900 Beschäftigten, gut 600 Professoren und rund 44.500 Studierenden prägt keine andere Institution die Stadt Münster mehr als die Westfälische Wilhelms-Universität, kurz WWU. Die 1780 gegründete Hochschule ist mit ihren 15 Fachbereichen und fast 240 Gebäuden ein unübersehbarer Bestandteil des Stadtbilds. Als größter Arbeitgeber ist sie zudem ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region Münster: Der Etat der Hochschule beläuft sich inklusive der medizinischen Fakultät auf mehr als 635 Millionen Euro.

Trotz der Größe versteht es die fünftgrößte Universität Deutschlands, hervorragende Qualität zu bieten. Zwei Exzellenzcluster, acht Sonderforschungsbereiche sowie vier nationale und ein internationales DFG-Graduiertenkolleg sind Belege für herausragende Leistungen in Lehre und Forschung. Nicht zuletzt deswegen zieht die WWU auch viele kluge Köpfe aus dem Ausland an: Rund 3500 Studierende und Promovierende sowie 750 Gastwissenschaftler aus aller Welt forschen und lehren an der WWU. Mehr als 550 Partnerschaftsabkommen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen vom benachbarten Enschede in den Niederlanden bis nach Beijing in China zeigen die internationale Ausrichtung und Vernetzung der Universität. Die internationalen Kooperations-Schwerpunkte liegen in Lateinamerika, Südostasien und Europa.

In einer attraktiven Stadt studieren – auf diese Formel spielt auch das Leitmotiv der WWU an: „wissen.leben“. Und wer weiß, vielleicht schafft es der eine oder andere der jährlich gut 6000 Absolventen, in die Fußstapfen einiger bekannter Vorgänger zu treten: Nobelpreisträger, Bundesminister und Top-Manager.

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Der Chef: Seit Oktober 2016 steht Prof. Dr. Johannes Wessels als Rektor an der Spitze der WWU. Zu den Forschungsgebieten des Physikers zählten die Kern- und Teilchenphysik, Teilchendetektoren und die medizinische Bildgebung. Der international erfolgreiche Wissenschaftler engagierte sich in zahlreichen Gremien und Forschungsverbünden. Von 2011 bis 2016 war Johannes Wessels stellvertretender Leiter des ALICE-Experiments im Large Hadron Collider (LHC), einem Teilchenbeschleuniger am Kernforschungszentrum CERN bei Genf. Neben vielen Funktionen in außeruniversitären Einrichtungen war er Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes und Vorsitzender des Komitees für Hadronen- und Kernphysik. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Prof. Wessels zum “Rektor des Jahres” ernannt. Mit dem Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seine “vorbildliche Amtsführung”. Der Preis wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft verliehen, die am 3. April 2018 in Berlin stattfinden wird.

Infos zu Ausbildung und Karriere: www.uni-muenster.de/karriere/index.html

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